Trump ernennt Stephen Miller nach den Zwischenwahlen zum Stabschef des Weißen Hauses
“Trump’s elevation of Stephen Miller a middle finger to millions of voters”
Forensische Bewertung der Schlagzeile: Ersetzt die polemische Schlagzeile durch eine nüchterne, institutionelle Berichterstattung.
US-Präsident Donald Trump hat Stephen Miller zum Stabschef des Weißen Hauses ernannt. Damit übernimmt ein zentraler politischer Berater den einflussreichsten nicht gewählten Posten der Regierung, nachdem die Demokratische Partei bei den Zwischenwahlen 2026 die Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses errungen hat.
Miller, zuvor stellvertretender Stabschef, folgt auf Susie Wiles. In den ersten zwei Jahren der zweiten Amtszeit Trumps war er maßgeblich an der Ausarbeitung von 292 präsidialen Dekreten und an der Verschärfung der Einwanderungspolitik beteiligt.
Die personelle Neuausrichtung folgt auf den Ausgang der Kongresswahlen, bei denen die Demokraten die Kontrolle über das Repräsentantenhaus und den Senat zurückgewannen. Damit beginnt in Washington eine Phase geteilter politischer Macht.
Die Beförderung Millers deutet darauf hin, dass die Regierung ihre politische Agenda weiterhin vorrangig über einseitige Erlasse und Exekutivmaßnahmen gegen den Widerstand des Kongresses vorantreiben will.
Demokratische Abgeordnete kündigten parlamentarische Untersuchungen zu den Verwaltungspraktiken und Behördenausgaben an, während das Weiße Haus auf die verfassungsrechtlich verankerten Vollmachten des Präsidenten verweist.
- Stephen Miller wird neuer Stabschef des Weißen Hauses und löst Susie Wiles ab.
- Die Ernennung erfolgt nach dem Sieg der Demokraten bei den Midterm-Wahlen 2026.
- Die Trump-Regierung erließ in den ersten zwei Jahren der zweiten Amtszeit 292 Dekrete.
Belegt: Trump’s elevation of Stephen Miller a middle finger to millions of voters