Neuartige historische und physikalische Analyse von Uranwürfeln erklärt die Einschränkungen des deutschen Nuklearprojekts
Eine aktuelle Archiv- und Materialanalyse der überlebenden Uranwürfel zeigt, dass das von Werner Heisenberg geleitete Wissenschaftsteam mehr Uran und schweres Wasser benötigte als bisher angenommen. Die Daten belegen, dass der Reaktor B8 unter den während des Zweiten Weltkriegs verfügbaren Bedingungen keine Kritikalität hätte erreichen können.
Die Untersuchung untersuchte die den Weltkrieg überlebenden Uranwürfel, um die technischen Kapazitäten des nationalsozialistischen Atomprogramms präziser zu bestimmen.
Die Ergebnisse zeigen, dass historische Schätzungen die Masse und das Volumen des für einen effektiven Betrieb des Reaktors benötigten Brennstoffs und Moderators unterschätzt hatten.
Dieser technische Befund untermauert die Evidenz, dass das deutsche Nuklearprogramm unter den Bedingungen des Kriegsmangels technologisch weit davon entfernt war, einen funktionstüchtigen, einsatzfähigen Reaktor zu entwickeln.
- Es wurden überlebende Uranwürfel aus dem deutschen Atomprogramm analysiert.
- Die Studie zeigt, dass mehr Uran und schweres Wasser benötigt wurde als bisher angenommen.
- Der Reaktor B8 hätte mit den damaligen Materialien nicht betrieben werden können.
- Die Erkenntnisse korrigieren bisherige historische Schätzungen zum Projekt von Heisenberg.
Belegt: Neuartige historische und physikalische Analyse von Uranwürfeln erklärt die Einschränkungen des deutschen Nuklearprojekts